Film: The Place Beyond the Pines

Hmmm. Der Abspann flimmert über den Schirm und ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Unterhalten hat der Film. Auch weil er recht undurchsichtig war. Ich wusste nie so recht worauf alles noch hinaus läuft aber so richtig eingeschlagen hat er jetzt auch nicht.

Warum eigentlich nicht? Er entführt einen in verschiedene Lebenssituationen und bietet interessante Charaktere und Einblicke in deren Leben und Umfeld. Aber dennoch. Ich mag den Schluss nicht. Alles so stereotyp! Aber richtig loslassen will er mich auch nicht. Ich werde ihn noch mal schauen. Jetzt wo ich weiss, was mich erwartet und weil er trotz allem interessant und sehenswert war.

Es geht viel um die Beziehung zwischen Vater und Sohn und es geht darum seinen Weg zu finden. Erst die Väter dann die Söhne. Oder doch alle gleichzeitig? Vermutlich schon. Sind wir wirklich so durch unsere Gene geprägt das uns Werte, Verhalten und Gesinnung bereits in die Wiege gelegt werden oder schauen wir uns diese nur ab von denen die wir um uns haben, lieben oder vermissen? Oder reagieren wir nur auf unsere Umwelt und lassen uns prägen von äusseren Einflüssen? Der Film gibt keine Antwort darauf, regt aber zum Nachdenken an. Ich würde sagen, der Film ist Arthousekino auf höherem Niveau, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Und ich denke er ist es alle mal Wert gesehen zu werden für jeden, der die nötige Geduld mitbringt.

Das coolste war die Kamera, als sie Ryan Gosling, ganz zu Beginn des Films, auf seinem Weg zur Arbeit begleitet. Großartig. Sollte es jemals GIFs mit Sound geben wäre diese Szene es wert.