Spiel: The last of us

Zombieapokalypsen gibt es wie Sand am Meer, dennoch werde ich nicht satt. Wie ein Zombie greife ich zur nächsten Plastikschachtel dessen Inhalt aus Chaos, Gewalt, Zerstörung und Angst bestehen wird. Die Welt wird sich erneut in einen Zombiespielplatz verwandeln und ich bin mittendrin. Es ist fabelhaft! Noch nie sah das Chaos so schön aus. Noch nie habe ich mich den Charakteren so nah gefühlt. Und zum Schluss? Hätte ich genauso gehandelt!

Zum Spiel selbst kann ich nur sagen, daß ein Storry-Shooter genau so funktionieren muss. Der Schwierigkeitsgrad und die damit verbundene Balance zwischen Ressourcen/Ressourcenmangel, Looten und Leveln, Shooten und Stealthen war für mich in normaler Schwierigkeitsstufe genau richtig. Ich hatte nie das Gefühl nicht so vorgehen zu können wie ich wollte. Und war nie hoffnungslos über- oder unterfordert. Etwas nervig waren für mich die sich recht häufig wiederholenden Kampfhandlungen um von Punkt A zu Punkt B zu kommen, in denen man das Areal immer wieder von allen Gegnern befreien musste. Mindestens genauso eintönig waren die Kletterpassagen und kleinen Puzzle die sich immer wieder in fast regelmäßigen Abständen wiederholten. Dadurch wirkte das Spiel an manchen Stellen etwas generisch und in die Länge gezogen. Belohnt wurde man dafür allerdings ausgesprochen großzügig mit tollen Gameplayeinlagen und besonders schönen und spannenden Levelpassagen. Im letzten Drittel saß ich jedenfalls mit offenem Mund vor der Konsole und war nicht mehr weg zu kriegen.

Ja so muss die Zombieapokalypse aussehen. Und ich würde es genauso tun!
Am Rande sei noch gesagt, daß ich kein Uncharted Fanboy bin.

Der DLC lädt gerade....