Film - Argo

So nach und nach arbeite ich mich durch meine Liste von Filmen die ich unbedingt gesehen haben will, für die aber bisher irgendwie keine Zeit war. So auch Argo, den ich bereits vor der Oscarverleihung 2013 sehen wollte mich aber nicht traute weil ich immer wieder dachte es sei eine bestimmte Stimmung nötig um den Film genießen zu können.

Weit gefehlt denn Stimmung schafft der Film von ganz alleine. Argo hat mich einfach blendend Unterhalten. Der Film entführt mich fantastisch ins Jahr `79 und lässt mich das Gefühl haben mittendrin zu stecken im Politthriller, um an vorderster Front am Abenteuer der Flüchtlinge teil zu haben. Welche teilweise zwar dilettantisch aber gerade daher auch so authentisch wirken.
Alleine die ersten 15 Minuten des Filmes haben mich vollends in ihren Bann gezogen durch die turbulente Darstellung der Aufstände. Ganz zu schweigen von den letzten 20 Minuten, während denen ich vor Spannung fast vergaß zu atmen.
Der im Abspann gezeigte kleine Ausschnitt an Recherchearbeit trägt dann zusätzlich noch dazu bei, mir das Gefühl zu geben, ein kleines Stück der amerikanisch/iranischen Geschichte miterlebt zu haben.

Für mein Filmverständnis, handwerklich perfekt und bildgewaltig inszeniert ganze großes Kino.